Anja Wist

Coaching - Seminare - freie Trauerreden

 

Inspiration der Woche



Das kleine Nein – das kleine Ja

Wie oft tust du Dinge, die dich Kraft kosten, obwohl du längst spürst, dass sie dir gar nicht guttun? Du sagst Ja, obwohl dein innerer Kompass längst in eine andere Richtung zeigt. Aus Gewohnheit. Aus Pflichtgefühl. Oder weil du niemanden enttäuschen möchtest.

Du merkst, was dir nicht mehr guttut, und welche Dinge du nur noch widerwillig tust.

Wie wäre es, hier etwas zu verändern?

Wie wäre es, wenn es dir durch eine kleine Veränderung schon etwas besser gehen würde?

Stell dir ganz ehrlich mal folgende Fragen:

Was gibt mir Kraft? Und was nimmt sie mir?

Welche Menschen, Orte, Aufgaben oder Gewohnheiten lassen mich aufblühen?

Und was lässt mich müde, leer oder unruhig zurück?

Graut es dir manchmal schon vor einer Aufgabe, die dir viel zu groß erscheint?

Tust du etwas ganz widerwillig, weil du es als deine Pflicht ansiehst, obwohl du eigentlich gar keine Lust dazu hast?

Dafür wurde das Wort „Nein“ erfunden.

Wenn wir in uns hinein spüren, können wir oft erstaunlich schnell erkennen, was sich nach einem „Nein“ anfühlt: Etwas wird eng, schwer, unangenehm. Bei einem „Ja“ fühlt es sich weit, leicht und stimmig an.

Wie fühlt es sich an, wenn du an eine Verabredung oder Einladung denkst, die für heute geplant war? Vielleicht merkst du: Eigentlich würde ich viel lieber zu Hause bleiben.

Wie fühlt es sich an, wenn du wieder eine Aufgabe auf den Tisch bekommst, die ein Kollege an dich loswerden wollte? Vielleicht spürst du: Eigentlich möchte ich das nicht auch noch übernehmen.

Wie fühlt es sich an, wenn deine Tante jeden Sonntag um 11 Uhr anruft und dir von dem Streit mit der Nachbarin, ihren Krankheiten oder ihren Kindern erzählt? Vielleicht denkst du: Eigentlich würde ich heute lieber in Ruhe lesen.

Du darfst üben, dafür ein Gespür zu bekommen.

Das Wort „eigentlich“ ist meist schon ein Hinweis auf ein „Nein“.

Du darfst dich fragen: Was möchte ich stattdessen tun? Was möchte ich vielleicht einmal ausprobieren?

Vielleicht braucht es nicht gleich die 14-tägige Wanderung zu sein? Vielleicht darf es auch kleiner beginnen? Der Spaziergang um den Block oder erst einmal nur eine Besorgung zu Fuß oder eine kleinere Tour könnte ja auch ein Anfang sein.

Gibt es da etwas, das du schon lange mal ausprobieren wolltest?

Wage einfach mal einen ersten Schritt, obwohl du noch nicht weißt, wie weit es heute geht oder ob es dir wirklich gefällt. Probiere dich aus.

Und dann kann diese Veränderung mit einem ganz kleinen „Nein“ beginnen.

Danke, nein.
Danke, heute nicht.
Danke, vielleicht ein anderes Mal (wieder).

Es braucht keine Ablehnung für immer zu sein – du kannst Abstände verändern, einen anderen Zeitpunkt oder Ort wählen. Und du kannst etwas einfach einmal ausprobieren.

Du bist deswegen nicht egoistisch – du schenkst dir vielleicht das erste Mal das, was für dich gerade stimmig ist und womit es dir selbst besser geht. Es darf dir gut gehen.

Du musst nicht sofort dein ganzes Leben verändern. Oft beginnt nachhaltige Veränderung ganz klein.

Und wenn etwas nicht funktioniert, ist das kein Scheitern. Es ist eine Information. Du lernst dich selbst besser kennen. Du findest heraus, was zu dir passt – und was nicht.

So darf sich dein Leben Stück für Stück immer mehr nach dir anfühlen.

Ein kleines Nein ist oft ein Ja zu dir selbst.

Du darfst jetzt beginnen.


Hab einen schönen Tag!



20260912

Bei der Erstellung dieses Textes wurde ChatGPT als unterstützendes Werkzeug eingesetzt. Die finale inhaltliche Prüfung, Bearbeitung und Freigabe erfolgte durch mich.


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